15.01.2012

Thüringen erhalten – Zukunft erkämpfen! – Neujahresempfang 2012

Mehr als 50 Gäste aus ganz Thüringen konnte der Landesvorsitzende Frank Schwerdt zum diesjährigen Neujahrsempfang der NPD Thüringen im Weimarer Land begrüßen.
In seiner Eröffnungsrede ging der langjährige Landeschef auf die Verbotsforderungen gegen die NPD und den angeblichen „Terror von Rechts“ ein. Nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver von Politik und staatlichen Institutionen sind die Verweise auf die NPD, betonte Schwerdt. Die NPD habe sich in dieser Angelegenheit nichts vorzuwerfen, ganz im Gegensatz zu staatlichen Behörden wie dem Verfassungsschutz, und bleibe daher so selbstbewußt wie immer. Das machte auch das Motto der Veranstaltung „Thüringen erhalten – Zukunft erkämpfen!“ deutlich.
Die NPD ist die einzige Partei, die den „demografischen Wandel“ nicht als naturgegeben hinnimmt und Abwanderung und Geburtendefizit mit einer zielgerichteten Familien- und Sozialpolitik entgegenwirkt. Nur die Nationaldemokraten in Thüringen wollen den schleichenden Volkstod verhindern und machen eine aktive Bevölkerungspolitik zu einem programmatischen Schwerpunkt. Laut Schwerdt soll in diesem Jahr das Thema „Volkstod“ auch mit einer Kampagne als politisches Alleinstellungsmerkmal behauptet werden.
Einen Rückblick auf das Jahr 2011 gab dann Schwerdts Stellvertreter und Landesgeschäftsführer Patrick Wieschke. Die Stagnation der Mitgliederentwicklung sei durch die Mitgliederkampagne im Sommer teilweise umgekehrt worden. Die Thüringer NPD könne nach wie vor auf ein starkes Fundament an Aktivisten und Mitgliedern zurückgreifen. Im nun begonnenen Jahr soll die Mitgliederzahl um mindestens 10 Prozent steigen. Hierzu solle nicht nur die Anti-Volkstodkampagne dienen, welche parallel zu den im April stattfindenden Kommunalwahlen stattfinden soll, sondern auch ein weiterer Ausbau des Regionalzeitungsprojekts. Dieses konnte im Jahr 2011 merklich professionalisiert und mit “Faktum Nordhausen” die inzwischen zehnte Regionalausgabe geschaffen werden. Bei den anstehenden Bürgermeister- und Landratswahlen am 22. April will sich die NPD in einigen Regionen mit eigenen Kandidaten beteiligen und parteilose Vertreter unterstützen.
Zum Jahresrückblick 2011 gehörte auch eine Berichterstattung über die Tätigkeit in den Kommunalparlamenten. Hier konnte sich die NPD wieder behaupten und vielmals Akzente setzen. Obwohl nur maximal zwei Abgeordnete der Nationaldemokraten in den kommunalen Gremien sitzen, kann man dort die etablierten Vertreter inhaltlich vor sich her treiben und viel erreichen. In mancher Region muß das Engagement aber verstärkt werden, um das Vertrauen der Wähler zu erhalten, mahnte Wieschke selbstkritisch an. Der Landesverband Thüringen unterstützte im Jahr 2011 auch fast alle Wahlkämpfe in Deutschland mit eigenem Personal. Bis zu mehreren Monaten waren Thüringer NPD-Mitglieder in Bremen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Dieser Einsatz soll sich spätestens 2014 zur nächsten Thüringer Landtagswahl lohnen, wenn dieselbe Solidarität auch Thüringen zuteil wird.
Zu den Zielen für das noch junge Jahr 2012 gehören der Strukturausbau, die Aufstockung von hauptamtlichem Personal sowie die professionelle Spenderakquise. Nur so können die Herausforderungen auch personell gestemmt und weitere notwendige Projekte angegangen werden. Denn alle Maßnahmen, auch in diesem Jahr, dienen dem Ziel, 2014 in den Thüringer Landtag einzuziehen.
Als Gastreferent konnte der Wiener Publizist Richard Melisch begrüßt werden. Der 1934 in Paris geborene Sohn einer Pariserin und eines Deutschen sprach zu dem Thema “Aufbruch in der arabischen Welt”. Melisch hat über drei Jahrzehnte lang in arabischen Ländern gelebt und gearbeitet, hatte Gelegenheit, die Meinungen politischer und geistlicher Entscheidungsträger kennenzulernen, freilich auch des einfachen Volkes in Stadt und Land. So konnte er sich ein ge¬naues Bild über die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung und die Zukunft des Nahostkonfliktes bilden. So entstand sein Buch “Pulverfass Nahost – im Rückblick und Ausblick”, das 2003 im Verlag Grabert-Hohenrain erschien. Melisch konnte daher die Anwesenden mit Fachwissen überzeugen, indem er die Entwicklung der arabischen Welt in den letzten Jahrzenten analysierte und einen Ausblick auf die zu erwartenden Globalisierungsinteressen der USA und ihrer Verbündeter gab. Richard Melisch skizzierte, wie die Stämme und Staaten Arabiens aktuell durch US-Geheimdienste unterwandert werden, um deren Rufe nach politischer Veränderung für deren Einfluß auf Öl und Bodenschätze zu kanalisieren. Er zeigte auch die für Deutschland und Europa gefährliche demografische Entwicklung in den arabischen Staaten auf, da die Bevölkerung dort seit Jahren explosionsartig ansteigt, während hierzulande das genaue Gegenteil geschieht. Zum Abschluß seines Vortrages sagte Melisch: “Wie es scheint, ist es auf Grund des freiwilligen Abtretens der an unheilbarem Geburtenrückgang leidenden, zu keiner souveränen Außen-, Wehr-, Wirtschafts-, Finanz- und Kulturpolitik, geschweige denn zu einer heroischen Tat mehr willigen und fähigen europäischen Völker vorgezeichnet, daß wir Europide – wenn kein Wunder geschieht – unserem demographisch vorbestimmten Verlöschen genauso schicksalsergeben, passiv und tatenlos entgegen vegetieren werden, wie einstmals die letzten Tasmanier und Mohikaner auch. Ich, für meinen Teil, meine Damen und Herren, gestehe, daß ich an dieses Wunder glaube.”
Im Anschluß an das Referat fand eine interessante und ausgiebige Diskussions- und Fragerunde statt. Mit einem Buffet aus Thüringer Hausmannskost und vielen interessanten Gesprächen fand die gelungene Veranstaltung ihr Ende. Alle Teilnehmer wissen nun, was zu tun ist und welche Herausforderungen in 2012 auf sie warten. Die NPD gibt nicht auf!
 

Neujahrsempfang 2012 – Der Landesvorsitzende Frank Schwerdt begrüßt die Gäste

Neujahrsempfang 2012 – Der Landesvorsitzende Frank Schwerdt begrüßt die Gäste

Richard Melisch begeistert mit Fachwissen und gibt fundierte Einblicke in die Entwicklung in der arabischen Welt

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arabischen Welt

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